Die Bedeutung von Umweltzonen
Ab 2008 wurden vielerorts Umweltzonen eingerichtet, welche die Feinstaubbelastungen in Ballungszentren reduzieren sollen. Was sich hinter dieser Aktion verbirgt und wie Sie eine solche Umweltplakette erwerben können, erfahren Sie im nachfolgenden Text.
Woran erkennt man Umweltzonen?
Eine Umweltzone wird mit dem Verkehrszeichen 270.1 (siehe Bild) ausgewiesen. Die Größe gleicht dem Schild einer 30er-Zone.
Ein zusätzliches Schild, das unterhalb des Zeichens angebracht wird, zeigt, mit welchen Schadstoffplaketten man in die Umweltzone fahren darf.
Wer darf eine Umweltzone passieren?
Die abgebildeten Plaketten auf dem Zusatzschild geben an, welche Fahrzeuge in die Umweltzone einfahren dürfen. Sind beispielsweise alle drei Plaketten abgebildet, so dürfen nur Fahrzeuge ohne Umweltplakette die Umweltzone nicht passieren. Wird lediglich eine grüne Plakette angezeigt, haben nur Fahrzeuge mit einer solchen Plakette eine freie Zufahrt in die Umweltzone. Zunächst wird in den meisten Umweltzonen nur Fahrzeugen ohne Plakette die Zufahrt verwehrt.
Wie kann eine Umweltplakette erworben werden?
Für rund 5 Euro kann beim TÜV, bei der DEKRA, bei den städtischen Zulassungsstellen sowie bei abgasuntersuchungsberechtigen Werkstätten eine entsprechende Plakette erworben werden. Dabei ist die Vorlage ihres Fahrzeugscheins oder Fahrzeugbriefs erforderlich. Eine generelle Pflicht zur Anbringung gilt seit dem 4. Januar 2010.
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