Erdgas und das Kyoto-Protokoll
Begriffe wie Smog, Treibhauseffekt oder Feinstaubbelastung sind mittlerweile zu festen Größen des internationalen, politischen Vokabulars avanciert. Um der steigenden Infamie dieser Schlagwörter Herr zu werden, verabschiedeten Politiker am 11. Dezember 1997 in Kyoto ein Protokoll, das sich dieser Problematik annehmen sollte.
Mit dem Inkrafttreten der strengen Auflagen am 16. Februar 2005 erhoffen sich die teilnehmenden Länder eine Reduzierung der Treibhausemissionen in den Jahren 2008 bis 2012 auf einen ungefähr 8% niedrigeren Stand als 1990.
Soweit so gut, doch einige Industrienationen, wie beispielsweise die USA oder Australien, entschieden sich, den bereits unterzeichneten Vertrag kurzerhand nicht zu ratifizieren.
Gerade wegen der fehlenden Ratifizierung einiger großer Industrienationen wird ein Trend prognostiziert, der den Bemühungen des Kyoto-Protokolls widerspricht. So rechnet man bis zum Jahr 2012 mit einem starken Anstieg der CO2-Emissionen.
Würden sich Regierungen besser auf Erdgas als Kraftstoff verständigen, wäre zumindest schon eine Möglichkeit gegeben, die derzeit steigenden Emissionswerte zu mindern. Letztlich kann gesagt werden:
Befürwortet man die eigentlichen Ziele des Kyoto-Protokolls, muss man sich der Bedeutung des Erdgases bewusst sein.