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Mehr Erdgasfahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs

Erdgasfahrzeuge entwickeln sich immer mehr zu einer Alternative zum Benzin- und Diesel-Fahrzeug. Nachdem es in den vergangenen Jahren nur eine geringe Nachfrage nach Erdgasautos gab, hoffen viele Betreiber auf einen Aufschwung durch die Stickstoffproblematik in vielen Großstädten. Hier haben erdgasbetriebene Autos Vorteile gegenüber Diesel- oder Benzin-Fahrzeugen, die 90% weniger Stickoxide als Diesel emittieren.

Die E.ON Gas Mobil ist seit April 2019 Eigentümer von sieben Erdgastankstellen der GASAG in Berlin. E.ON baut mit dem Deal seine Stellung als größter Betreiber von Erdgastankstellen in Deutschland aus. Das Unternehmen aus Essen verfügt über 110 Stationen in Deutschland. So betonte Olaf Rumberg, Geschäftsführer E.ON Gas Mobil: „Es gehe darum, gemeinsam einen Beitrag für das Vorankommen der Verkehrswende in Berlin anbieten zu können.“

Wie Zukunft Erdgas berichtete, hat sich der Bestand an Erdgas-Fahrzeugen zum 1. Januar 2019 auf 96.531 Fahrzeuge in Deutschland erhöht. Das entspricht einem Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Jahr 2018 war ein Meilenstein am Automobilmarkt, denn der neue WLTP Modus (Emissionsprüfung) zwang die Automobilhersteller zum Umdenken. Glücklicherweise wurden Erdgasmodelle von Audi, FIAT, SEAT, SKODA und Volkswagen mit neuen Konzepten auf dem Markt platziert. So wurden beispielsweise die Benzintanks der Audi g-tron Modelle von 50 und 25 Liter auf 9 bzw. 7 Liter verkleinert, sprich aus bivalenten wurden monovalente Erdgasfahrzeuge.

Der Trend zu immer emissionsärmeren Antrieben von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren hält, was den ökologischen Fußabdruck gegenüber Elektrofahrzeugen betrifft, durchaus Schritt. Dazu kommt, dass Erdgasautos in der Anschaffung deutlich günstiger sind als Elektrofahrzeuge, die man erst ab ca. 21.000 Euro kaufen kann. Beispiel: Renault ZOE LIFE zzgl. 22 kWh Batterie (E-Motor R90) ab 21.900 Euro | mit 22 kWh Batterie: 29.900 Euro. Bei den Erdgasfahrzeugen ist beispielsweise ein SEAT Ibiza TGI bereits ab 17.510 EUR erhältlich, der VW Polo 1.0 TGI ab 20.550 EUR. Preisknaller bei den Erdgasfahrzeugen ist gar der SKODA Citigo 1.0 G-TEC, der ab 12.720 EUR  in der aktuellen Preisliste zu finden ist. Wer sein derzeitiges Auto verkaufen möchte, um ein umweltschonendes Erdgasauto zu kaufen, der findet auf mobile.de die entsprechende Anleitung.



Grafik: gas24

Hinzukommt das Reichweitenproblem der Elektrofahrzeuge. Selbst der Kleinwagen SKODA Citigo 1.0 G-TECH wartet mit 370 km maximaler Reichweite auf. Eine Reserve von ca. 10 Liter Benzin katapultiert die Reichweite auf über 500 km. Da kann fast kein Elektrofahrzeug mithalten, es sei denn man ist bereit mehr als 80.000 Euro für einen Neuwagen wie Tesla S auszugeben.

Die entscheidende Frage ist also, hat Erdgas eine reelle Chance oder bleibt es ein Nischenprodukt für experimentierfreudige Autofahrer? Ausgerechnet Volkswagen kündigte 2018 an, seinen Bestand in relativ kurzer Zeit zu verzehnfachen. So sollen aus aktuell rund 100.000 Erdgasfahrzeugen bis 2025 eine stolze Million werden. Der Vorstand sieht die Vorteile des Treibstoffs und will Erdgas in der Zukunft mehr fördern. Eine echte Alternative zum Elektromotor, und aktuell vor allem zum Diesel, ist der Erdgasantrieb allerdings schon jetzt.

Text: Verlag Energie Marketing
weitere Quellen: energate.de, VDI Verlag GmbH, Zukunft Erdgas e.V.

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