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Für Audi ist E-Mobilität der falsche Ansatz

Für den Autobauer Audi ist komprimiertes Erdgas (CNG) die Antriebstechnologie der Zukunft. Das Unternehmen hat drei CNG-Modelle auf dem Markt, im gesamten VW-Konzern sind es über ein Dutzend. Und das Angebot soll weiter wachsen. Weil das künftige Energiesystem noch stärker fixkostenlastig werde, sei Elektromobilität der falsche Ansatz,


Audi e-gas Projekt / Copyright: AUDI AG

erklärte Unternehmensstratege Reinhard Otten kürzlich auf dem Schweizer Powerloop-Forum in Ittigen. Zwar seien E-Autos energieeffizienter als solche mit Verbrennungsmotoren, demgegenüber stehe aber, dass diese “leistungshungrig” seien und Leistung eben in Bezug auf Energie teurer werde. “Aus Sicht der Energiewirtschaft lösen E-Autos deshalb das falsche Problem”, so Otten.

E-Mobilität verursacht vier Problemfelder

Für die Energiewende brauche es seiner Meinung nach Elektronen und Moleküle. Denn die Ökonomie der Energieversorgung ändere sich. Das künftige Energiesystem sei im Vergleich zum heutigen noch stärker fixkostenlastig. “Das E-Auto spart Energie, aber nicht die wird teurer, sondern die Fixkosten werden es”, führte Otten aus. Als Beleg zitierte er aus einer Analyse von Frontier Economics zu den Kosten, welche ein System aus rund 80 Prozent erneuerbaren Energien verursacht. Demnach führt eine Elektrifizierung der Mobilität zu einer vierfachen Herausforderung: die Balance zwischen Angebot und Nachfrage, die Dargebotsabhängigkeit durch erneuerbare Energien, die zusätzliche Volatilität durch die Elektrifizierung weiterer Sektoren und der Verlust von flexiblen Erzeugungstechnologien. So werde der Ausbau von Windkraft und Fotovoltaik zu einem großen Speicherbedarf führen und zur Notwendigkeit von thermischen Backup-Kraftwerken, sagte Otten.

Bis 2050 völlig verändertes Nutzerverhalten

In der Mobilität seien CNG-Antriebe und Biomethan deshalb eine stark unterschätzte Ergänzung, zumal volkswirtschaftlich sehr sinnvoll. “Wir gehen davon aus, dass der Kunde in Zukunft die ökonomischste Variante bevorzugt”, so Otten. “Würde er heute schon so entscheiden, hätten wir bereits einen deutlich höheren CNG-Anteil unter den Fahrzeugen.” Jedoch würden Lenker heute nicht rein nach ökonomischen Gesichtspunkten entscheiden, sondern wollten eher so weiterfahren wie bisher. Bis 2050 rechnet man bei Audi allerdings mit einem völlig veränderten Nutzungsverhalten, in dem neben E-Fahrzeugen auch CNG-Hybriden eine wichtige Rolle zukommt. Aufgrund der insgesamt gesammelten Erkenntnisse habe man auch die eigene Power-to-Gas-Anlage im niedersächsischen Werlte erstellt und 2013 in Betrieb genommen.

Quelle: energate / Yves Ballinari

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