Bundesverkehrsministerium: Bio-CNG soll Teil des Antriebsmixes bleiben
Bio-CNG kann auch künftig eine wichtige Rolle im Straßengüterverkehr spielen. Bei einem Besuch einer CNG-Tankstelle in Gebesee bei Erfurt informierte sich Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, über den praktischen Einsatz von gasbetriebenen Nutzfahrzeugen und erneuerbarem Biomethan.
Im Mittelpunkt standen dabei die vorhandene Tankstelleninfrastruktur, die Wirtschaftlichkeit von CNG-Lkw sowie die Erfahrungen der Unternehmen im täglichen Betrieb.
Hirte sprach sich für einen technologieoffenen Antriebsmix im Straßengüterverkehr aus. Neben batterieelektrischen Fahrzeugen und anderen Antriebstechnologien kann damit auch Bio-CNG weiterhin einen Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen leisten.
Ein Vorteil von Bio-CNG besteht darin, dass die Technik bereits verfügbar ist. Vorhandene CNG-Fahrzeuge und Tankstellen können auch mit Biomethan genutzt werden. Je nach Herstellung des Biomethans können gegenüber fossilem Diesel sehr hohe Treibhausgaseinsparungen erreicht werden.
Gerade für bestehende Fahrzeugflotten und Anwendungen mit hohen täglichen Fahrleistungen bleibt Bio-CNG deshalb eine interessante Alternative.
gas24 meint:
Das Bekenntnis zu einem technologieoffenen Antriebsmix ist ein wichtiges Signal für die CNG-Branche. Bio-CNG ermöglicht es, eine vorhandene Tankstellen- und Fahrzeugtechnik weiter zu nutzen und gleichzeitig den Anteil erneuerbarer Kraftstoffe im Verkehr zu erhöhen.
Quelle: TRANSPORT / Bundesministerium für Verkehr, August 2026
