kg CO2 haben 2152 Erdgasfahrer seit dem 01.03.07 eingespart. mehr
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CO2 Emissionen – kein Thema für Erdgasautos?

Die derzeitige Flut von Berichten über deutsche Fahrzeuge mit zu hohen CO2 Emissionen findet kein Ende. Verwunderlich bei dieser Diskussion ist nur, dass das meist so Naheliegende nicht gesehen, oder nur zögerlich aufgegriffen wird. Schon 1996 hat die deutsche Autoindustrie bivalente Fahrzeuge auf den Markt gebracht: Das Erdgasfahrzeug. Die Technik von damals war technisch ausgereift und bringt bis heute neben der Ersparnis von bis zu 50% der Kraftstoffkosten den wunderbaren Nebeneffekt, die Umwelt zu schonen. Um es im Klartext zu sagen: Erdgas gilt weltweit als einer der wichtigsten Alternativkraftstoffe.

Von der ab sofort geltenden Plakettenverordnung für Autos sind rund zehn Millionen Fahrzeuge betroffen, die in die Schadstoffklasse Euro 1 oder schlechter eingestuft werden. Ihnen bleibt die Zufahrt zu den eingerichteten Umweltzonen in Zukunft verwehrt. Wer heute über die Neuanschaffung eines umweltschonenden Autos nachdenkt, sollte bedenken, dass schon in drei Jahren die Anforderungen an saubere Luft weiter steigen.

Bis zu 25% weniger CO2 Emissionen gegenüber Benzinfahrzeugen, oder 98% weniger Rußpartikel im Vergleich zum Diesel ohne Partikelfilter, das ist ein sensationelles Ergebnis für Erdgasfahrzeuge. Eine Alternative wäre laut Frau Künast das Hybridfahrzeug von Toyota. Die Wirkung des Hybrid wird aber weit überschätzt und der Kunde ist bisher auch nicht bereit erhöhte Anschaffungskosten von bis zu 10.000 Euro zu tragen. Toyota–Hybridfahrzeuge sind bei einer Geschwindigkeit von maximal 50 km/h, also im Stadtverkehr, effizient. Fährt man jedoch auf Autobahnen, so wird permanent der Benzinbetrieb genutzt und dabei ein erhöhter Benzinverbrauch durch das hohe Gewicht der Hybridausstattung (Batterien plus Elektromotor) generiert.

Eine alternative Lösung wäre das Erdgas-Hybridfahrzeug. Französische Wissenschaftler haben 2006 einen erdgasbetriebenen Prototyp des Hybridfahrzeugs Toyota Prius vorgestellt. Während der normale Prius 4,3 l/100 km verbraucht und 103 g CO2 pro km ausstößt, liegt der CO2-Wert des Erdgas-Konzeptfahrzeugs bei konkurrenzlos niedrigen 80 g/km. Da würde auch das kleinste deutsche Auto, der Smart, alt aussehen.

Der sparsame und umweltbewußte Erdgasfahrer gibt sich mit dem Erreichten nicht zufrieden, er will und möchte ein noch umweltfreundlicheres Fahrzeug. Deshalb arbeiten deutsche Wissenschafter, wie z.B. an der RWTH Aachen, daran, dass der CO2 Ausstoß gegenüber herkömmlichen Ottomotoren um weitere 25% gesenkt werden kann. Das ist nicht selbstverständlich, denn Erdgas besteht aus Kohlenwasserstoffmolekülen, die zwangsläufig in Verbindung mit Sauerstoff zu CO2 und CO verbrennen.

Die Oktanzahl für Erdgas von bis zu 134 ROZ erlaubt eine höhere Verdichtung des Kraftstoff-Luft-Gemisches, ohne dass darunter der Motor leiden würde. Genau hier liegt auch der Knackpunkt. Man kann bei gleichem Hubraum höher verdichten. Der Trend im Pkw-Bau zu immer kleineren, aber leistungsstärkeren Ottomotoren bringt dem Erdgasmotor somit neue Zukunftschancen. Vom sogenannten “Downsizing”, sprich dem Verkleinern des Hubraums kombiniert mit einer Turbo-aufladung, profitiert dann vor allem das Erdgasfahrzeug. Der dann noch geringere CO2-Ausstoß sei hier nur noch am Rande erwähnt.

Erdgasfahrzeuge sind kein Allheilmittel gegen den Klimawandel, aber ein wichtiger Beitrag, den wir schon heute leisten können.

08.03.2007, von Dipl.-Ing. Steffen Hebenstreit für gas24

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