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Zukunft der Energiepreise: Wie geopolitische Spannungen die Ölmärkte beeinflussen

In den vergangenen Jahre unterlagen die Energiepreise starken Schwankungen, was Untersicherheit unter Verbrauchern sowie Anlegern mit sich brachte. Schuld an der sprichwörtlichen Achterbahnfahrt ist die geopolitische Lage: Spannungen in mehreren Regionen der Welt sorgen für eine teils dramatischen Anstieg bei den Öl- und Gaspreisen. Experten erwarten, dass die Geopolitik auch in Zukunft eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Energiepreise spielen wird.


Ölförderung in Bakersfield / California

Kriege und Spannungen: Öl- und Gaspreise in der Krise

Bereits mit Beginn der Covid-Pandemie deuteten sich 2020 deutliche Veränderungen der Energiepreise an. Spätestens aber seit dem Krieg in der Ukraine waren die Auswirkungen dieses Konflikts dann auch für Verbraucher in der Bundesrepublik spürbar. Steigende Preise bei Gas und Öl stellten viele Menschen vor eine finanzielle Herausforderung. Damit verbunden war die Angst, dass vor allem die Versorgung mit Gas nicht mehr gewährleistet werden könnte: Durch den von Russland vorgenommenen Lieferstopp schossen die Preise in die Höhe. Beim Öl sah es nicht anders aus. Nach einem historischen Tief im Jahr 2020 stiegen die Preise hier in den darauffolgenden Jahren auf ein Rekordhoch nach dem anderen. Hier stellt vor allem der Konflikt im Nahen Osten einen Risikofaktor da. Seit Israel der Hamas den Krieg erklärte, könnte die Zukunft der Ölversorgung gefährdet sein. Dazu kommt, dass etwa die Ölspeicher der USA den niedrigsten Stand seit 1983 aufweisen. Die globale Nachfrage nach Öl ist in den letzten Jahren dafür gestiegen: Allein China ist Experten zufolge für 40 Prozent des Nachfrageanstiegs verantwortlich. Sollte es zu Engpässen bei der Ölversorgung kommen, wäre dieser natürlich wieder mit einem enormen Preisanstieg verbunden. Die aktuellen Entwicklungen der Ölpreise lassen sich etwa anhand von Brentöl verfolgen. Hier wird deutlich, dass die Preise im Jahr 2023 weitgehend stabil waren.

Expertenprognose: Wie werden sich die Energiepreise entwickeln?

Aktuell befinden sich die Öl- und Gaspreise auf einem durchschnittlichen Niveau. Dies könnte sich laut Expertenmeinung aber jederzeit ändern. Vor allem die Entwicklung des Krieges im Nahen Osten sollte diesbezüglich im Auge behalten werden. Dauern die Kämpfe hier weiter an, kann dies eine Zuspitzung der Ölpreise nach sich ziehen. So ist es etwa möglich, dass sich die Preise einem Niveau von 100 USD annähern oder diese sogar überschreiten – vor allem dann, wenn die Aktivitäten der vom Iran unterstützten Rebellengruppen zunehmen. Dann kann es passieren, dass Spannungen mit dem Westen zu verstärkten Sanktionen führen, was die Erdöllieferung aus dem Iran betrifft. Ein ähnliches Szenario würde sich wohl ergeben, falls die Energieindustrie Israels durch den Krieg Schaden nimmt. Das hätte unter anderem Auswirkungen auf die Gasversorgung mehrerer Länder, denn Israel exportiert Gas nach Ägypten, von wo aus es weiterverkauft wird. Schlimmer noch wäre aus Expertensicht der Einfluss eines militärischen Konflikts zwischen Israel und dem Iran. Kommt es in diesem Zusammenhang zu einer Blockade der Straße von Hormus, könnten etwa 20 Prozent der globalen Gasversorgung auf der Strecke bleiben. Eine Konsequenz wären dann deutlich steigende Preise. Wie genau sich die geopolitische Lage entwickeln wird, lässt sich selbstverständlich nicht vorgesehen, denn viele komplexe Faktoren spielen dabei eine Rolle. Aktuell ist es wohl möglich, dass die Energiepreise in die eine oder andere Richtung eskalieren könnten.

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